Freitag, 16. Juni 2017

Amerikas Strategie des endlosen Kriegs

Von Stephen Landman
Übersetzt von wunderhaft


 15.Juni 2017, Global Research
Amerika ist in der Reihe der krieg-führenden Staaten historisch einzigartig – es bevorzugt das Führen endloser Kriege um hierdurch eine Ära des Friedens und der Stabilität zu erreichen.

Diese Vorstellung ist dem Establishment in Militär, Industrie und den Medien der Nation ein Gräuel. Kriege werden der Macht und Profite wegen geführt, aus keinem anderen Grund.

Alle von Kriege, die von den Vereinigten Staaten nach dem 2. Weltkrieg gegen Nationen, die niemanden bedrohen, durch deren Vergewaltigung und Zerstörung, unkalkulierbare menschliche Kosten und beispiellose Grausamkeiten, geführt worden sind und werden, sind Akte nackter Aggression –

Während seiner Geschichte hat Amerika andauernd im In- und/oder Ausland Kriege geführt, ohne eine Phase des Friedens oder der Stabilität – eine schockierende Anklage gegen die abscheuliche Agenda dieser nur so genannten Demokratie.

Seine schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit setzen sich an zahlreichen Orten, in willkürlich begonnenen Kriegen gegen andere, auf's Korn genommene Nationen fort – ein unvorstellbarer Nukleakrieg ist die größte Bedrohung für unser Überleben.

In seiner Aussage vor den Mitgliedern des Verteidigungsausschusses sagte Verteidigungsminister, James Mattis, am Dienstag, daß Amerika den Krieg in Afghanistan nicht gewinnt – noch den irgendwo anders, was er versäumte zu erklären.

Er versprach für Mitte Juli eine neue Kriegsstrategie für Afghanistan vorzulegen. Sie wird sich nicht von der bisherigen unterscheidet. Hier ist sie schon vor ihrer Bekanntgabe:

Die Fortsetzung des endlosen Kriegs. Die Überredung des Kongresses zur Billigung weiterer Zig-Milliarden Dollar für eine verlorene Sache. Die Behauptung eines langsamen und ständigen Fortschritts.

Später wird angesichts seines Versagens ein weiterer, neuer Kurs versprochen, der weitere Gelder zu seiner Durchführung verlangt.

Der Vorsitzende des Generalstabs, General Joseph Dunford ("fighting Joe") hat die Mitglieder des Verteidigungsausschusses belogen, als er behauptete, daß Amerikas "erodierender Wettbewerbsvorteil...unsere Fähigkeit des Machtanspruchs begrenzt".

Die Militärausgaben der Vereinigten Staaten, die alle Kategorien, einschließlich der schwarzen Kasse, umfassen, übersteigen  die Ausgaben aller anderern NATO-Mitglieder sowie die Rußlands und Chinas zusammen –mehr als 1,5 Billionen Dollar, wovon der so genannte Verteidigungshaushalt ein Teil ist.

Die mit dem Pentagon zusammenhängenden Ausgaben sollten stark gekürzt, anstatt erhöht, und das amrikanische Imperium von Militärstützpunkten abgebaut sowie eine neue Ära des Friedens verkündet werden – zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten würden Schwerter zu Pflugscharen.

Eine gegensätzliche Strategie wird verfolgt. Permanenter Krieg und beide Parteien unterstützender, unkontrollierter Militarismus sind die jahrelange Politik der Vereinigten Staaten – die, zu Lasten grundlegender innerstaatlicher Bedürfnisse, der sozialen Gerechtigkeit und einer lebenswerten Nation, durch die Verachtung demokratischer Werte und rechtsstaatlicher Prinzipien in Selbstüberschätzung und Arroganz versinken.

Keine Nation hat über eine längere Dauer mehr menschliches Leid verursacht. Keine war eine größere Bedrohung für das Überleben der Menschheit.

Quelle: Amazon
Endlose Kriege definieren die US-Politik – geführt gegen erfundene Feinde, weil wirkliche nicht existieren. In seinem Buch, “Perpetual War for Perpetual Peace”, hat der verstorbenen Gore Vidal erklärt wie Amerika so heruntergekommen ist.

Über Amerikas Kriege im Mittleren Osten sagte er:
"Ich sehe uns nicht siegen. Wir haben uns eine Milliarde Muslime zu Feinden gemacht."
Er hat erklärt, daß Amerika:
"in einem düsteren Tempo verrottet. Wir werden sehr bald eine Militärdiktatur haben, weil nichts sonst all das zusammenhalten kann."

Frieden ist ein Blindgänger. So ist es schon immer gewesen, besonders nach 9/11. Die große Mehrheit der Kongreß- und Senatsmitglieder unterstützt Amerikas Kriege-Agenda – einschließlich des selbsternannten Progressiven, Bernie Sanders.

Sie glorifizieren die Kriege, stellen sie fälschlicherweise als humanitäre Interventionen und Demokratie-Aufbau dar und ignorieren ihren entsetzlichen menschlichen Blutzoll – in jeder Hinsicht Genozid.

Wenn kein Weg gefunden wird Amerikas imperiale Strategie zu beenden, wird sie uns auslöschen.

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Stephen Lendman lebt in Chicago.

Sein neues Buch, dessen Autor und Herausgeber er ist, trägt den Titel: “Flashpoint in Ukraine: How the US Drive for Hegemony Risks WW III.”

http://www.claritypress.com/LendmanIII.html

Besuchen Sie sein Blog unter sjlendman.blogspot.com.

Visit his blog site at sjlendman.blogspot.com.

Dank an den Rechte-Inhaber für die verwendete Graphik.


Quelle: http://www.globalresearch.ca/americas-forever-war-strategy/5594680


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Kommentare:

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