Montag, 26. Juni 2017

Israel zerstört syrischen Panzer und strebt erneut einen 3. Weltkrieg an

Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft


Die Saringas-Lüge hat nicht funktioniert. Andere Machenschaften haben nicht funkioniert. Der Betrug an der internationalen Gemeinschaft hat nicht funktioniert. Trumps Angriff auf Syrien hat nicht funktioniert, obwohl er das amerikanische Volk vorsätzlich betrogen hat. Nun nimmt das israelische Regime die Dinge selbst in die Hand. Sie sind dabei loszuschlagen. Sie sind dabei Assad zu sagen, was sie ihm seit mindestens vier Jahren erzählen, daß er zu gehen hat.




25. Juni 2017, Veterans Today
Wenn Sie nicht der Meinung sind, daß Israel in Syrien den Ausbruch des 3. Weltkriegs anstrebt, wenn Sie immer noch zu dem Schluß kommen, daß es sich bei dem Regime um ein Problemkind im Mittleren Osten handelt, denken Sie über Folgendes nach: Das Regime hat kürzlich einen syrischen Panzer in der Region zerstört, ohne vorher die internationale Gemeinschaft zu konsultieren. Den Angriff auf Syrien bezeichneten sie als "Selbstverteidigung".1

Samstag, 24. Juni 2017

Deborah Lipstadt: Holocaust-"Leugner" sind "Verschwörungstheoretiker"

Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft


Einer der Gründe, weswegen Lipstadt ihre Gegner nicht angreift, ist, daß sie keinen ernsthaften Dialog führen kann. Sie kann ihre Weltanschauung nicht in einer präzisen, logischen Form erklären, weil diese Weltanschauung ihrerseits nicht dem Verstand, sondern einer bösartigen Ideologie entstammt, die andauernd versucht die intellektuelle Tradition des Westens zu zerstören.

Fredrick Toben

23. Juni 2017, Veterans Today
Dr. Fredrick Toben hat mir kürzlich eine Kopie seines Newsletters zugeschickt, in dem er Deborah Lipstadt mit den Worten zitiert: "Holocaustleugnung ist, wie auch Antisemitismus, keine kognitive Störung. Es fehlt ihnen nicht an Fakten. Sie betrachten die Welt durch das Prisma des Antisemitismus. Sie sind Verschwörungstheoretiker."

Donnerstag, 22. Juni 2017

Stiftung erbettelt Spenden für die Übernahme Libyens durch NGOs und Großkonzerne

Derzeit verschickt die private, in Genf ansässige NGO eines der Welt größten Stiftungsnetzwerke des shiitischen Multimilliardärs Karim al-Husseini (aka Karim Aga Khan IV), einem der reichsten Männer der Welt und geistiges Oberhaupt der Nizariten, anscheinend Massen-E-Mails, in denen um dringend benötigte Spenden für die Regierung Libyens gebeten wird.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Rabbi fordert die Vergiftung der palästinensischen Wasserversorgung

Von IMEMCnews
Übersetzt von wunderhaft


19. Juni 2017, IMEMC News
Das Außenministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde fordete am Sonntag die Verhaftung eines jüdischen Rabbis, der israelische Siedler dazu aufgerufen hat Wasser zu vergiften, das von Palästinensern in Hunderten Städten und Dörfern in der besetzten West Bank genutzt wird.

Dienstag, 20. Juni 2017

Oliver Stone: Israel ist gefährlicher als Rußland

Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft


Gibt es genügend Beweise dafür, daß Israel sich in die Wahlen und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten eingemischt hat? Ja.


"Mann, Du kannst doch Israel nicht erwähnen!"


16. Juni 2017, Veterans Today
Oliver Stone hat möglicherweise nicht gewußt, daß er die neokonservativen Falken, Kriegstreiber und Akteure ethnischer Säuberungen in Washington angeriffen hat, als er Stephen Colbert erzählte, daß "Israel weit mehr in die US-Wahlen verstrickt ist als Rußland."1

Freitag, 16. Juni 2017

Amerikas Strategie des endlosen Kriegs

Von Stephen Landman
Übersetzt von wunderhaft


 15.Juni 2017, Global Research
Amerika ist in der Reihe der krieg-führenden Staaten historisch einzigartig – es bevorzugt das Führen endloser Kriege um hierdurch eine Ära des Friedens und der Stabilität zu erreichen.

Diese Vorstellung ist dem Establishment in Militär, Industrie und den Medien der Nation ein Gräuel. Kriege werden der Macht und Profite wegen geführt, aus keinem anderen Grund.

Samstag, 10. Juni 2017

Über Wertschätzung und Wertschöpfung unabhängiger Medien (Anmerkung, Richtigstellung, und Aktualisierung)

[Anm: Global Research plant nicht, wie von mir fälschlich angenommen, seine Artikel künftig ausschließlich kostenpflichtig anzubieten. Ich habe die entsprechenden Passagen hier nun berichtigt.]

Gestern habe ich mich dazu entschlossen die bisherigen Inhalte dieses Blogs vorläufig einem weiteren kostenlosen Zugriff aus diesen Gründen zu entziehen, und ich war erstaunt heute zu lesen, daß die Redaktion von Global Research.ca, einer meiner Partnerseiten aus Kanada, ihre Leser gestern aus ähnlichen Gründen ebenfalls um weitere finanzielle Unterstützung bei der Verbreitung der wertvollen Inhalte ihrer Seiten gebeten hat.

Von nichts kommt nichts

Liebe/r Leser,

heute habe mich dazu entschlossen die Inhalte dieses Blogs vom Netz zu nehmen, weil sie Dir anscheinend wertlos erschienen.

Mittwoch, 7. Juni 2017

"Auf den Spuren" des Islamischen Staats. Raten Sie wer hinter dem Kalifat-Projekt steckt?

Von Prof. Michel Chossudovsky Global Research, 5. Juni 2017,
Global Research 12. September 2014
Übersetzt von wunderhaft


Anmerkung des Autors und Aktualisierung

Der folgende Artikel wurde zuerst im September 2014, zu Beginn der  Luftangriffe Obamas "gegen ISIS", veröffentlicht.

Hinreichend dokumentiert jedoch kaum in Pressemeldungen erwähnt, zeigt er, daß der ISIS eine Schöpfung der US-Geheimdienste ist, der von den Vereinigten Staaten und seinen Verbündeten, einschließlich Saudi Arabiens, Katars, der Türkei und Jordaniens, rekrutiert, ausgebildet und finanziert worden ist.

Das bedeutet, daß die Terroristen des ISIS die Bodentruppen des westlichen Bündnisses in Syrien und dem Irak sind. Während Amerika behauptet den ISIS ins Visier zu nehmen, beschützt sie ihn in Wirklichkeit.

Die von Obama im Jahr 2014 begonnenen Luftangriffe hatten eher die Absicht Syrien und den Irak zu zerstören als "die Terroristen zu jagen". Es existieren zahlreiche Beweise dafür, daß der Islamische Staat von der durch die Vereinigten Staaten angeführten Koalition geschützt wird.

Der Zustrom und die Lieferung von Waffen und Ausrüstung werden vom Pentagon gemeinsam mit Amerikas Verbündeten koordiniert.

US-Militärhilfe wird ebenso zu Al-Qaida wie zu ISIS-Daesh geleitet.

Auch haben die Vereinigten Staaten haben den illegalen Waffenmarkt für die Lieferung enormer Mengen von Waffen und Militärausrüstung an die syrischen "Rebellen" benutzt.

Laut der arabischsprachigen Online-Nachrichtenplattform, al-Hadath, kam das US-Militär im März 2017 Kommandeuren von ISIS-Daesh zu Hilfe und evakuierte sie mit US-Militärhubschraubern aus dem Irak und Syrien:
"mehrere US-Militärhubschrauber landeten bei Kilometer 10 der Deir Ezzur-Hasaka road und evakuierten verschiedene Kommandeure des ISIL aus der Region. ... Nachdem die Helikopter gelandet waren, namen US-Marines 10 Kommandeure von ISIL an Bord und verließen die Region," ...

"Höchstwahrscheinlich befand sich Abu Dajane Fransewi unter den von den Marines ausgeflogenenTop-Kommandeuren des ISIL, ...ISILS Verantwortlicher für Finanzen des Ölfelds in Forat (Euphrat)." (zitiert aus FNA)
Manchester, London

Hinsichtlich der Terroranschläge in Manchester und London darf diese Verbindung zwischen dem ISIS und seinen westlichen Sponsoren (einschließlich den Geheimdiensten der britischen Regierung) nicht außer Acht gelassen werden.

Die Bumerang-Theorie ist ein Ablenkungsmanöver. Die Sponsoren des ISIS werden nun als seine Opfer gepriesen, eine absurde Behauptung. Jene, die von westlichen Geheimdiensten finanziert und unterstützt werden, sollen nun angeblich zurückschlagen.

Der ISIS hat einen bestimmten Grad an Unabhängigkeit im Verhältnis zu seinen staatlichen Sponsoren. Das ist die Natur so genannter "geheimdienstlicher Ressourcen". Aber eine "geheimdienstliche Ressource" befindet sich immer auf dem Radarschirm von Geheimdiensten.

Die britische Regierung hat verschiedene Al-Qaida-nahe Organisationen unterstützt, einschließĺich der Lybia Islamic Fighting Group (LIFG), die mit den Anschlägen in Manchester in Verbindung steht.

Es ist bemerkenswert, daß sowohl die Veröffentlichung von Hillary Clintons E-Mail-Archiv als auch durchgesickerte Dokumente des Pentagons bestätigen, daß die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten den ISIS unterstützen, aus dem, laut europäischen Presseberichten, die mutmaßlichen Architekten der Terroranschläge von Brüssel, Berlin und Manchaster stammen.

Außerdem weist ein siebenseitiges Dokument der Defense Intelligence Agency (DIA) aus dem August 1012 auf die Mittäterschaft der Vereinigten Staaten bei der Unterstützung der Erschaffung eines Islamischen Staates hin. (Auszug unten)

B. Die Salafisten, die muslimische Bruderschaft und AQI sind die drei wesentlichen Kräfte, die den Aufstand in Syrien betreiben.

C. Der Westen, die Golf-Staaten und die Türkei unterstützen die Opposition, während Rußland, China und der Iran das System unterstützen.

E. Die Priorität des Regimes konzentriert sich auf die Präsenz in den Städten entlang der Küste (Tartus und Latika). Allerdings hat es Homs noch nicht aufgegeben, weil es die Haupttransportwege in Syrien kontrolliert. In Gebieten nahe der irakischen Grenze hat das Regime seine Konzentration verringert. (Al Hasaka und Der Zor)

3. Al-Qaida-Irak (AQI)

A. AQI ist mit Syrien vertraut.  AQI wurde in Syrien ausgebildet und infiltrierte dann den Irak.

B. AQI hat die Opposition von Beginn an sowohl ideologisch als auch durch die Medien unterstützt. AQI hat ihre Opposition gegenüber Assads Regierung erklärt, weil sie diese als sektiererisches Regime betrachtet, das Sunniten verfolgt.




Die Regierungen jener Länder, deren Bürger Opfer von Terroranschlägen sind, unterstützen ISIS-Daesch durch ihre Geheimdienste.

Michel Chossudovsky, 17. März 2017, 5. Juni 2017

*  *   *

Der Islamische Staat (IS) wird wird als Feind Amerikas und der westlichen Welt dargestellt.

Mit der Unterstützung von Amerikas makellosen britischen Verbündeten, hat Präsident Barack Obama [im Jahr 2014] eine Serie von Luftangriffen im Irak angeordnet, angeblich um die Rebellenarmee des Islamischen Staats (IS) zu vernichten.

"Wir werden in unserer Entschlossenheit dem Islamischen Staat entgegenzutreten nicht wanken ... Wenn Terroristen denken, daß wir angesichts ihrer Drohungen nachgeben, könnten sie falscher nicht liegen." (aus der von Barack Obama und David Cameron am 4. September 2014 in der Londoner Times veröffentlichten Gastkolumne, Strengthening the NATO alliance, Hervorhebung hinzugefügt.)

Wer aber steckt hinter dem Projekt des Islamischen Staats?

In bitterer Ironie wurden die Rebellen des Islamischen Staats, ehemals bekannt als der Islamische Staat im Irak und der Levante (ISIL), bis vor kurzem als Syriens "oppositionelle Freiheitskämpfer" gepriesen, die verpflichtet seien "die Demokratie wiederherstellen" und die säkulare Regierung Bashar al Assads abzusetzen.

Und wer stand hinter dem jihadistischem Aufstand in Syrien?

Jene, die die Luftangriffe befohlen haben, sind die, die hinter dem Kalifat-Projekt stehen.

Die Miliz des Islamischen Staats (IS), die derzeit angeblich das Ziel von US-NATO-Luftangriffen unter einem "Mandat zur Terrorbekämpfung" ist, erhielt und erhält verdeckte Unterstützung von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten.

Mit anderen Worten ist der Islamische Staat (IS) eine Schöpfung des US-Geheimdienstes mit Unterstützung des britischen MI6, Israels Mossad, dem pakistanischen Inter-Service Intelligence (ISI) und dem saudi-arabischen General Intelligence Presidency (GIP), Ri’āsat Al-Istikhbārāt Al-’Āmah ( رئاسة الاستخبارات العامة‎). Außerdem war, nach israelischen Geheimdienstquellen (DEBKA), die NATO seit dem Beginn der Syrien-Krise im März 2011 gemeinsam mit dem Türkischen Oberkommando in die Rekrutierung jihadistischer Söldner involviert.

Bezüglich des Aufstands in Syrien, sind die Kämpfer des Islamischen Staats gemeinsam mit Al-Qaida-nahen jihadistischen Kräften der Al Nusrah Front die Bodentruppen der westlichen Militärallianz. Sie erhalten verdeckte Unterstützung von US-NATO-Israel. Ihr Auftrag ist es einen terroristischen Aufstand gegen die Regierung Bashar al-Assad zu führen. Die Gräueltaten der Kämpfer des Islamischen Staates im Irak gleichen jenen in Syrien.

Als Ergebnis medialer Desinformation ist sich die westliche Öffentlichkeit nicht bewußt, daß die Terroristen des Islamischen Staats von Beginn an von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten unterstützt worden sind.

Die Ermordung unschuldiger Zivilisten durch Terroristen des Islamischen Staats im Irak werden dazu benutzt einen Vorwand sowie eine Rechtfertigung für eine Militärintervention aus humanitären Gründen zu schaffen. Die von Obama angeordneten Luftangriffe beabsichtigen allerdings nicht den Islamischen Staat, der eine "Geheimdienst-Ressource" der Vereinigten Staaten darstellt, zu vernichten. Im Gegenteil, die Vereinigten Staaten nehmen sowohl die Zivilbevölkerung als auch die irakische Widerstandsbewegung ins Visier.


Die Rolle von Saudi Arabien und Katar

Hinreichend dokumentiert ist, daß die Unterstützung des Islamischen Staats durch die US-NATO im Verdeckten über deren beste Verbündete fließt: Katar und Saudi Arabien. Wie von den westlichen Medien anerkannt, spielten (und spielen) Riad und Doha gemeinsam eine zentrale Rolle, sowohl bei der Finanzierung des Islamischen Staates als auch bei der Rekrutierung, der Ausbildung und der religiösen Indoktrination von in Syrien stationierten terroristischen Söldnern zugunsten Washingtons.

Laut dem Londoner Daily Express "wurden sie (die Terroristen des Islamischen Staats) von Katar und Saudi Arabien mit Geld und Waffen versorgt".
US Saudi connection
"Die wichtigste Finanzierungsquelle des ISIS waren bislang die Golfstaaten, hauptsächlich Saudi Arabien aber auch Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emigrate"(laut Professor Dr. Günter Meyer ist Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Universität Mainz, Deutsche Welle)
Dieses Geld wurde an ISIS-Terroristen weitergeleitet, die gegen die Regierungskräfte in Syrien kämpft:
"Durch Verbündete wie Saudi Arabien oder Katar hat der Westen militante Rebellengruppen unterstützt, die dann zu ISIS und anderen mit Al-Qaida verbundenen Milizen mutiert sind. (Daily Telegraph, 12. Juni 2014)
Laut Robert Fisk wurde das Projekt des IS-Kalifats "von Saudi Arabien finanziert"
...Beachten Sie Saudi Arabiens jüngsten Beitrag zur Weltgeschichte: Das islamistische sunnitische Kalifat im Iraks und der Levante, die Eroberer von Mosul und Tikrit – und Rakka in Syrien – sowie möglicherweise in Baghdad und die größten Demütiger von Bush und Obama.

Nun herrschen die Jihadisten von ISIS und anderen Splittergruppen über Tausende Quadratmeilen von Aleppo im nördlichen Syrien fast bis zur irakisch-iranischen Grenze, bezahlt von den saudischen Wahabiten – und kuwaitischen Oligarchen. (Robert Fisk, The Independent, 12. Juni, 2014)
Im Jahr 2013 ergriff Saudi Arabien, als Teil seiner Rekrutierung von Terroristen, die Initiative und entließ Häftlinge aus den Todeszellen in saudischen Gefängnissen.

Eine geheime Aktennotiz enthüllte, daß die Häftlinge "rekrutiert" worden sind um sich Jihadisten (einschließlich As Nusrah und ISIS) anzuschließen und gegen die Regierungstruppen in Syrien zu kämpfen.

Das saudische Gefängnis
Den Häftlingen wurde Berichten zufolge ein Deal angeboten – bleiben und hingerichtet werden oder gegen Assad kämpfen. Als Teil dieser Vereinbarung erhielten die Häftlinge das Angebot "einer Entschuldigung sowie eines monatliches Gehalts für ihre Familien, denen gestattet wurde in dem sunnitisch-arabischen Königreich zu bleiben".

Saudische Behörden haben ihnen anscheinend die Wahl gelassen: Enthauptung oder Jihad? In Gänze haben sich Häftlinge aus dem Jemen, Palästina, Sudi Arabien, Sudan, Syrien, Jordanien, Somalia, Afghanistan, Ägypten, Pakistan, dem Irak und Kuwait dafür entschieden in Syrien zu kämpfen. (Lesen Sie hierzu auch Global Research, vom 11. September 2013)
"Frontenwechsel": Über die Wende

Übereinstimmend mit dem Gedenken an 9/11, erklärte der König von Saudi Arabien am 11. September 2014 gemeinsam mit den Monarchen der Golf-Staaten ihre bedingungslose Unterstützung von Obamas heiligem Krieg gegen den Islamischen Staat (IS), der als Teil einer sorgfältig entwickelten Geheimdienst-Operation, mit katarischem und saudischem Geld finanziert wurde und wird.


Außenminister John Kerry (links) am 11. September 2014 bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen in Dschiddah im Gespräch mit Joseph W. Westphal, dem Botschafter der VS in Saudi-Arabien und dem saudischen Außenminister, Prinz Saud al-Faisal (Photo von Brendan Smialowski via Associated Press)
Saudi-Arabien und die Golf-Staaten, die, abgesehen von der Rekrutierung und der Ausbildung von Terroristen, aktiv zur Finanzierung des Islamischen Staats beigetragen haben, gelobten ihre bedingungslose Unterstützung von Obamas Militäroffensive zur "Zersetzung und schließlichen Zerstörung" des Islamischen Staats.

Die Unterstützungserklärung, die in dem Kommuniqué enthalten ist, verpflichtet die "führenden arabischen Staaten zum Abschneiden des Zustroms ausländischer Kämpfer und der Finanzierung des ISIL, wo immer er sich befindet, einschließlich im Irak und in Syrien".
Saudi-Arabien ist zu dem Verständnis gelangt, daß die Gruppierung des Islamischen Staats eine ernsthafte Bedrohung für ihr eigenes Land – und eben keine etablierte sunnitische Bewegung ist. Ein Element von Obamas IS-Plan versucht die ideologischen und religiösen Ansprüche, auf die sich die Kämpfer des Islamischen Staats hinsichtlich des Islams berufen, zu unterminieren.
Die Regierung hofft, daß Riad seinen Einfluß unter den islamischen religiösen Führern nutzt. (Voice of America, 11. September 2014)

Die Rekrutierung "moderater Terroristen"

Als Teil der Vereinbarung verpflichtet sich das saudische Königshaus zum Aufbau von "Trainingseinrichtungen für Tausende syrischer Rebellen, die sowohl den Islamischen Staat als auch das Regime Präsident Bashar al-Assads bekämpfen". Ein absurdes und falsches Vorhaben. Saudi-Arabien hat bis zum 9. September den Islamischen Staat "offiziell" gegen die Regierung von Bashar al-Assad unterstützt und wird nun mit der Rekrutierung von Jihadisten im Kampf gegen den Islamischen Staat betraut. Ein absurdes und falsches Vorhaben. Aber die Medien haben dabei versagt die Punkte zu verbinden und die große Lüge aufzudecken.

Wir haben es mit einem teuflischen Projekt zu tun: Die Architekten des Islamischen Staats haben die Welt darüber informiert, daß sie, als Teil einer Terrorbekämpfungs-Operation, ihre eigenen Terroristen "jagen".

Während das unter dem Banner des "weltweiten Kriegs gegen den Terror" unternommen wird, beabsichtigen die Vereinigten Staaten nicht ihre eigenen Terror-Brigaden aufs Korn zu nehmen, die durch westliche Spezialeinheiten und Geheimdienstagenten integriert sind. Tatsächlich wird der einzig sinnvolle und effektive Kampf gegen die Terroristen des Islamischen Staats von den Streitkräften des syrischen Regierung geführt.

Unnötig zu erwähnen, daß die Unterstützung des Islamischen Staats durch die VS, die NATO, die Saudis und die Kataris fortgesetzt wird. Das Ziel besteht nicht, wie von Obana versprochen, in der Zerstörung des Islamischen Staates. womit wir es zu tun haben, ist ein von den Vereinigten Staaten finanzierter Prozess zur Destabilisierung und Zerstörung sowohl des Iraks als auch Syriens.

Der Kampf gegen den Islamischen Staat wird als Rechtfertigung für die Bombardierung beider Länder benutzt, die weitgehend auf die Zivilbevölkerung zielt.
Das Endspiel ist die Destabilisierung des Irak als Nation und um seine Teilung in drei separate Gebilde zu erreichen.

Die weitere US-NATO-Strategie besteht in der Destabilisierung des gesamten Mittleren Ostens, Nord Afrikas, Zentral Asiens, der süd-asiatischen Region, einschließlich des Irans, Pakistans und Indiens.




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America’s “War on Terrorism”

von Michel Chossudovsky

In dieser neuen und erweiterten Auflage von Michel Cossudovsky Bestseller aus dem Jahr 2002, öffnet der Autor den Lesern die Augen für die von den Mainstream Medien aufgebaute Lüge, daß es sich bei 9/11 um einen Angriff "Islamischer Terroristen" auf Amerika gehandelt hat. Durch akribische Recherche deckt der Autor eine List des militärischen Geheimdienstes hinter den Anschlägen vom 11. September sowie deren Verschleierung und die Mittäterschaft von Schlüsselmitgliedern der Bush-Regierung auf.

Die erweiterte Auflage, die zwölf neue Kapitel beinhaltet, konzentriert sich auf die Verwendung von 9/11 als Vorwand für die Invasion und der illegalen Besetzung des Irak, die Militarisierung der Justiz und Vollzugsbehörden und die Aufhebung der Demokratie.

Laut Chossudowsky ist der "Krieg gegen den Terror" eine komplette Erfindung, basierend auf der Illusion, daß ein Mann, Osama bin Laden, den jährlich 40 Milliarden Dollar teuren amerikanischen Geheimdienstapparat überlistet hat. Der "Krieg gegen den Terror" ist ein Eroberungsfeldzug. Die Globalisierung ist die Zielgerade dem Weg zur "Neuen Weltordnung", die von der Wall Street und dem militärisch-industriellen Komplex beherrscht wird.

Der 11. September 2001 liefert eine Rechtfertigung für grenzenlosen Krieg. Washingtons Agenda besteht in der Ausweitung der Grenzen des amerikanischen Imperiums zur vollständigen Unternehmenskontrolle durch die Vereinigten Staaten, während innerhalb Amerikas Institutionen des Überwachungsstaates installiert werden.

Copyright © Prof Michel Chossudovsky, Global Research, 2017

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Michel Chossudovsky ist preisgekrönter Autor und emerierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Ottawa, Gründer und Direktor des Centre for Research on Globalisation (CRG) in Montreal sowie der Herausgeber von Global Research. Als Gastprofessor hat er in Westeuropa, Südostasien, im Pazifischen Raum und in Lateinamerika gelehrt und war als Berater für verschiedene internationale Organisationen in Entwicklungsländern tätig. Er ist Autor von elf Büchern, einschließlich "The Globalization of Poverty", "The New World Order" (2003), America’s “War on Terrorism” (2005), "The Global Economic Crisis", "The Great Depression of the Twenty-first Century" (2009) (Herausgeber), "Towards a World War III Scenario: The Dangers of Nuclear War" (2011), "The Globalization of War", "America's Long War against Humanity" (2015). Er ist Beitragender der Encyclopaedia Britannica. Seine Texte wurden in über zwanzig Sprachen veröffentlicht. Im Jahr 2014 erhielt er die Goldmedaille für Verdienste um die Republik Serbien für seine Schriften über den Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien.


Quelle: http://www.globalresearch.ca/going-after-the-islamic-state/5401439


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Samstag, 3. Juni 2017

Die Diktatur Al Khalifas hat die volle Unterstützug der "Big Boys" im Mittleren Osten - Exklusivinterview mit Joachim Hagopian

Von Real Progressive Front
Übersetzt von wunderhaft


2. Juni 2017, Real Progressive Front
In einem Interview mit Real Progressive Front sagte der ehemalige Offizier der US-Army, Joachim Hagopian: "Die Diktatur Al Khalifas hat die volle Unterstützung der ´Big Boys´ im Mittleren Osten, den Vereinigten Staaten, Saudi Arabien und Israel". 

 Joachim Hagopian sagte weiterhin, daß die Inhaftierung von Scheich Isa Qassim "die internen Spannungen nur zum Überkochen bringen und weitere Konflikte und Widerstand der verschiedenen, in Barhain operierenden Oppositionsgruppen erzeugen wird".

Hier folgt die vollständige Mitschrift des Interviews.

Während der jüngsten Unruhen in Barhain wurden mindestens 5 Menschen getötet und 286 verhaftet. Was sollte die Welt – die sogenannte internationale Gemeinschaft – gegen das Durchgreifen des barhainischen Regimes gegen Dissidenten unternehmen?

Joachim Hagopian: Barhains Innenminister rechtfertigte in einer kürzlichen Erklärung den Tod von fünf schiitischen Demonstranten als vermeintlichen Einsatz zum "Schutz der öffentlichen Sicherheit". Die Regierung fügte hinzu, daß "während der Operation Polizeibeamte von Mitgliedern einer Terrorzelle mit Brandbomben, Metallstangen, Messern und Äxten angegriffen worden sind, was die Sicherheitsbeamten gezwungen habe angemessen zu reagieren". Wenn 5 Demonstranten erschossen wurden und es keine Opfer unter den Polizisten gab, die, gemessen an der Feuerkraft des Regimes, höchstwahrscheinlich mit ein paar Stöcken und Steinen angegriffen worden sind, kann das kaum als "angemessene" Reaktion bezeichnet werden. Es gibt keine Filmaufnahmen, die beweisen, daß es tatsächlich Gewalt von Demonstranten oder einer "Terrorzelle" angewendet worden ist.

Die internationale Gemeinschaft weiß, daß Barhain, der kleine Inselstaat zwischen Saudi Arabien und Katar, den beiden größten Unterstützern des von den Vereinigten Staaten geschützten ISIS-Terrorismus, eine Marionette von Saudi Arabien und den VS ist, wobei die 5. Flotte der VS in Barhain stationiert ist. Die Gewalt und die Massenverhaftungen in Barhain müssen durch den VS-Präsidenten ermutigt worden sein, der nur zwei Tage vorher der Welt größtes Waffengeschäft im wenige Hundert Kilometer entfernten Riad, Barhains größtem Verbündeten, abgeschlossen hatte. Es scheint, als ob der verdeckte Stellvertreter-Krieg in Barhain zwischen der durch die VS-saudischen Sunniten kontrollierten Regierung und den von Teheran unterstützten Schiiten leicht zu Feindseligkeiten eskalieren kann, um einen möglichen Bürgerkrieg zwischen der unterdrückten schiitischen Mehrheit und der herrschenden sunnitischen Monarchie auszulösen. Es könnte schnell aus den Fugen geraten und zu einem nächsten Jemen werden. Bei der gemeinsamen Langzeitstrategie des VS-Imperiums und Israels, den gegenseitigen Krieg der Muslime durch das Prinzip des Teile und Herrsche sowie das Eroberungs-Edikt des Projekts Groß-Israel weiterhin aufrechtzuerhalten, ist es offensichtlich, daß die zunehmende Aggression des Regimes in Barhain die Genehmigung durch die mitschuldige VS.israelisch-saudische Achse des Bösen erhalten hat. Das ist meine Interpretation der jüngsten Ereignisse.

Was die internationale Gemeinschaft also tun sollte, ist die Bekämpfung der Opposition in Barhain zu verurteilen. Die Suche nach einer Lösung des sunnitisch-schiitischen Konflikts wäre die rationale Antwort einer internationalen Gemeinschaft, die den Frieden dem Krieg den Vorrang gibt. Aber unglücklicherweise leben wir nicht in einer solchen Welt, zumindest nicht bei den derzeitigen Anführern der internationalen Gemeinschaft dieser Welt. Das wird nicht geschehen, weil die Diktatur Al Khalifas die volle Unterstützung der "Big Boys" im Mittleren Osten hat, den Vereinigten Staaten, Saudi Arabien und Israel. Und momentan ist die Bekämpfung politischer Opposition ein zunehmend weltweites Phänomen, wie auch der die Lügen und Grausamkeiten von Regierungen aufdeckende Journalismus wohl von den meisten Nationen der so genannten "internationalen Gemeinschaft" zunehmend bekämpft wird.

Das Ziel der herrschenden Elite, die diesen Planeten weitgehend besitzt und kontrolliert, besteht darin, religiöse, rassische, politische und kulturelle Unterschiede subversiv auszunutzen um wachsende globale Konflikte, Gewalt und Instabilität zur Förderung des Plans der Tyrannei einer Eine-Welt-Regierung in ihrer Neuen Weltordnung zu erzeugen. Letztlich ist das, was wir Weltbürger uns derzeit gegenübersehen.

Joachim Hagopian: Ich denke einen Großteil dieser Frage bereits beantwortet zu haben. Aber ich würde hinzufügen, daß Washington historisch betrachtet der Welt größter Unterstützer von Despoten und Terroristen gewesen ist. Ich unterstütze Gewalt in keiner Weise, Art oder Form, außer zur Selbstverteidigung. Wenn Sie jedoch als Schiit und Teil der Bevölkerungsmehrheit in Barhain durch eine despotische sunnitische Regierung streng unterdrückt werden, werden hierdurch automatisch grundlegende Verhältnisse für die Bürger geschaffen, die es für sie rechtfertigen sich zu einen öffentlichen Protest und der Forderung nach Veränderung zusammenzuschließen. Das macht es auch so unverständlich, weil, wenn friedlichen Bemühungen zu Forderung von Gerechtigkeit ausschließlich mit exzessiver Gewalt und Tod begegnet wird, automatisch Voraussetzungen für die Flucht in den Gegenangriff durch Vergeltung für die Bürger entstehen. Einige würden ihr Verhalten sogar mit dem von Freiheitskämpfern rechtfertigen. Also hängen Begriffe, wie Terroristen und Freiheitskämpfer, wirklich völlig von ihrem Standpunkt ab. Die so genannten Militanten, die die Regierung in Manama bekämpfen,würden sich von ihrem Standpunkt aus selbst als Freiheitskämpfer bezeichnen, und die, die Gewalt und Terror gegen sie anwenden würden sie verständlicherweise als Terroristen betrachten.

Gemeinsam mit den VS, den Vereinigten Emiraten und Katae, den größten Unterstützern von Barhain sowie den größten Unterstützern der weltgrößten Terrororganisation, ISIS, steht es fest vereint hinter deren langjährige Opposition gegen den Iran, eine schiitische Nation, die tatsächlich einen aufrichtigen Anteil an der Bekämpfung der Terroristen in Syrien hat.

Im vergangenen Jahr ist der Sohn von Barhains Herrscher, König Hamad, übergelaufen um sich mit ISIS zu verbünden. Hamad zerschlägt demokratiefreundliche Gruppen in seinem Land und unterstützt, wie buchstäblich alle Golf-Staaten, nicht nur  ISIS im Mittleren Osten, sondern auch islamistische Extremisten-Gruppen im Europa. Noch einmal, die Agenda der Globalisten besteht in der Schaffung weltweiter Konflikte, und die Regierungen in Riad und den Golf-Staaten sind der Führung des VS-Imperiums stets gefolgt. Daher ist zu erwarten, daß Al Khalifa schiitische Dissidenten in seinem Land nur noch härter bekämpfen wird.

Wie wirkt sich die Verurteilung Isa Qassims auf die schiitische Mehrheit in Barhain aus? Wie wirkt sie síe sich auf die Zukunft Al Khalifas aus?


Joachim Hagopian: Den religiösen Führer der schiitischen Mehrheit zu inhaftieren wird die internen Spannungen nur zum Überkochen bringen und weitere Konflikte und Widerstand der verschiedenen in Barhain operierenden Oppositionsgruppen erzeugen. Obwohl die Oppositionsgruppen, wenn überhaupt, verschiedene Ziele und Motive verfolgen, wird das zunehmend aggressive Vorgehen des Regimes in Manama die Gruppen wahrscheinlich nur vereinen und ihre bekannte Opposition dazu bringen einen Aufstand zu entfachen, der sich leicht zu einem größeren Bürgerkrieg ausweiten könnte – ein zweites Jemen.

Meiner bescheidenen Meinung nach bereitet der VS-saudische Waffen-Deal die Bühne für etwas, das in der Region in einen 3. Weltkrieg ausarten könnte. Wenn ein totaler Krieg ausbricht sieht es danach aus als seien die Tage der Macht für Al Khalifa und das saudische Königshaus gezählt.

Könnte das die Flammen eines Glaubenskrieges in der Region nähren?

Joachim Hagopian: Ja, weitere Glaubenskriege sind so gu wie sicher. Menschen scheinen niemals zu lernen, daß Gewalt nur mehr Gewalt erzeugt. Diese Dynamik hat sich bereits etabliert. Das Bündnis aus den VS, Israel, Saudi Arabien und den Golf-Staaten unterstützt die sunnitische Aggression und zur Vergeltung werden die Schiiten im Mittleren Osten gezwungen sein zurückzuschlagen. Besorgniserregender ist das Kräftemessen zwischen Westen und Osten, das die Neokons während dieses gesamten einundzwanzigsten Jahrhunderts kontinuierlich angeschoben haben. Und wenn zwischen den Westmächten und denen Rußlands, Chinas und des Iran Krieg ausbricht, könnten die Tage eines jeden lebenden Organismus auf diesem Planeten gezählt sein. Die globale Elite ist der irrigen Meinung, daß sie den 3. Weltkrieg in unterirdischen Bunkern überleben wird.

Trump hat schon bald sein Wahlkampfversprechen, sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Nationen einzumischen und mit Rußland ein Anti-Terror-Bündnis zu schmieden, gebrochen. Wie all seine Vorgänger hat Trump nur bewiesen eine Marionette des Weißen Hauses im Gleichschritt mir seinen Marschbefehlen vom Tiefen Staat zu sein, der Washington immer noch regiert, und der Tiefe Staat wird von der herrschenden Elite kontrolliert. Und wie schon erwähnt, die Agenda der Elite besteht aus Destabilisierung, Wirtschaftszusammenbruch und Weltkrieg zur Errichtung einer Weltregierung und absoluter Kontrolle über die Weltbevölkerung.


*******

Joachim Hagopian ist Absolvent von West Point und ehemaliger Offizier der US Army. Aufgrund seiner einzigartigen Erfahrung hat er hat ein Manuskript mit dem Titel, “Don’t Let The Bastards Getcha Down” verfaßt. Darin untersucht und beleuchtet er die internationalen Beziehungen der Vereinigten Staaten, Herrschaftsstrukturen und Belange der nationalen Sicherheit. Nach seinem Militärdienst hat er den Mastergrad in klinischer Psychologie erlangt und war über 25 Jahre als zugelassener Psychologe auf dem Gebiet der mentalen Gesundheit tätig. In den vergangenen Jahren hat er sich den Schreiben gewidmet und wurde zu einem Journalisten der alternativen Medien. Sein Blog ist unter http://empireexposed. blogspot. com/ zu erreichen. Auch ist Joachim regelmäßiger Gastautor bei Global Research, Sott.net und bei LewRockwell.com.

Quelle: http://www.rpfront.com/world/al-khalifa-dictatorship-has-full-support-from-the-big-boys-in-the-middle-east-an-exclusive-interview-with-joachim-hagopian


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Donnerstag, 1. Juni 2017

Der Westen verbreitet eine Neue Welle von Wohlfühl-Videos und falscher Hoffnungen

Von Andre Vltchek / via Global Research
Übersetzt von wunderhaft


29. Mai 2017, Global Research
Wer die Möglichkeit wahrnimmt und sich Kino-Kassenschlager aus dem "Süden" ansieht wird beginnen zu glauben, daß die Welt doch kein so hoffnungsloser Ort ist. Vielleicht gelangen Sie ja sogar zu der Überzeugung, daß die Dinge unter den derzeitigen imperialistischen und turbo-kapitalistischen Bedingungen nur besser werden können. Würden Sie irgendwo im südlichen Afrika in der Gosse leben, sollten Sie sich einfach anstrengen, Sie sollten "an sich glauben und sich selbst lieben", sie sollten "auf ihre Gefühle achten" und schließlich kann sich alles ins Gute verwandeln. Sie könnten Anerkennung erhalten, ein Einkommen beziehen und sogar von Ihrem Elend auf die üppigen Wiesen katapultiert werden, welche auf den grünen Hügeln des Erfolges wachsen. Denken Sie einmal darüber nach! Oder... denken Sie gar nicht – stecken Sie einfach den Kopf in den Sand.

Es wurden schon immer Bücher geschrieben und Filme produziert um den westlichen Förderorganisationen und der Propagandamaschine zu schmeicheln. Ich habe diesen Prozeß in meinem jüngsten politisch/revolutionären Roman , "Aurora", anschaulich beschrieben.

Denken Sie nur an an den Roman Kite Runner des afghanisch-amerikanischen Schriftstellers, Khaled Hosseini, oder an all die Bestseller von Salman Rushdie oder Elif Shafak und an Bücher über Indien oder die Türkei, die  allerdings fast ausschließlich für Leser im Westen geschrieben worden sind, in ihren Herkunftsländern jedoch oft verschmäht werden.

Die Werke von Rushdie und Shafak lassen sich immerhin als "Literatur" bezeichnen. Derzeit verlangen die westlichen Märkte und Mainstream Medien jedoch immer mehr "Wohlfühl"-Ramsch-Bücher und -Filme von armen Ländern, immer mehr jener pittoresken und ´positiven´ Geschichten, die tatsächlich verwirrend sind und bei der einheimischen Bevölkerung vieler armer Länder falsche Hoffnungen erzeugen.

Erinnern Sie sich noch noch an Slumdog Millionaire? Wie realistisch war dieses Szenario? Zunächst handelt es sich nicht einmal um einen indischen Film: Es war eine britische Produktion aus dem Jahr 2008 und wurde von Danny Boyle produziert, dem Regisseur, der auch Trainspotting produziert hat. Drehort war der Slum von Juhu, in Munbai.

Im Jahr 2011 filmte ich in demselben Slum, wo der Film aufgenommen worden ist. Ich habe viele Leute gefragt, wie wahrscheinlich eine solche "Erfolgsgeschchte" in diesem schmutzigen Viertel ist. Die Bewohner haben sich mit abfälligen Gesten geweigert diese unsinnige Frage zu beantworten; warum sollten sie auch kostbare Worte verschwenden?

Nun kommen immer mehr solcher Filme heraus – und noch mehr… und noch mehr! Fühlen Sie sich gut! Sein Sie zufrieden mit der Welt! Vergießen Sie ein paar Tränen beim Verlassen des Kinos. Murmeln Sie flüsternd: "Alles ist möglich." Dienen Sie dem Establishment. Vergessen Sie die Revolution, denken Sie ´positiv´ (denken Sie was das System von Ihnen erwartert) und denken Sie vor allem über sich selber nach!

Der Film der indischen Regisseurin Mira Nair, Queen of Katwe (ein Feuer- und Wasserschaden inmitten ihrer anderen Werke), über eine tatsächlich existierende ugandische Schachspielerin, Phiona Mutesi, ist eine Glanzleistung des wahren Individualismus. Und noch einmal, wenn Sie tatsächlich meinen einen ugandischen oder gar indischen Film zu sehen, liegen Sie völlig daneben: Er soll sich afrikanisch anfühlen, ist aber ein von Walt Disney Pictures produzierter Film aus den Vereinigten Staaten. Und er ist tatsächlich als "Wohlfühl-Film" gedacht und auch so beworben worden.

Die Handlung ist schlicht und vorhersehbar: Ein kleines Mädchen wächst in völligem Elend in einem der härtesten Slums in Afrika auf – Katwe, einem Vorort von Kampala. Ihr Vater ist bereits an AIDS gestorben, ihre Mutter ist nicht in der Lage die Miete zu bezahlen und ihre Schwester kann sich als Prostituierte kaum über Wasser halten. Die erst 10-jährige Phiona ist gezwungen die Schule zu verlassen.
Ihr Leben nähert sich dem völligen Zusammenbruch. Aber dann geschieht, plötzlich, ein Wunder! Hallelujah!

Phiona meldet sich für einen staatlich geförderten Schachkurs an. Sie ist talentiert. Sie strengt sich an, und schon bald reist sie per Flugzeug in den Sudan und ein paar Monate später sogar nach Rußland.

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Hierbei soll es sich um eine wahre Begebenheit handeln. Und es hat tatsächlich hat ein armes Mädchen gegeben, das in einem ugandischen Slum aufgewachsen ist. Sie war talentiert, obwohl sie niemals den Zenit ihres Schaffens erreicht und keine Goldmedaille gewonnen hat. In dem Film gewinnt sie Turniere, verdient eine Menge Geld und kauft ihrer Familie eine Villa (die wie ein Palast aussieht).

Sollten junge, arme Mädchen, die den Film in dem Slum von Katwe sehen, so etwas anstreben? Ist solch ein Traum realistisch, oder handelt es sich um reine Illusion?

Ich habe für meine erdrückende Dokumentation, Rwanda Gambit, ebenfalls in Katwe gefilmt. Und als Kind wurde ich für einen talentierten Schachspieler gehalten, der an verschiedenen Turnieren und Wettbewerben teilgenommen hat. Irgendwie ergibt der Film – Queen of Katwe –überhaupt keinen Sinn. Um Schach-Meister zu werden bedarf es mehr als glücklicher Umstände und Begeisterung. Ähnlich Konzertpianisten, muß ein Schachspieler, um auf einem bestimmten Nieveau spielen zu können, viele Jahre in harte Ausbildung investieren und sein oder ihr Privatleben hierfür buchstäblich an den Nagel hängen.

In meiner Kindheit  war mein Vater, ein Wissenschaftler, davon überzeugt mich zu einem Schachmeister machen zu wollen. Freilich war ich hieran nicht besonders interessiert, obwohl ich über Jahre daran gearbeitet habe. Ich habe ein paar Medaillen gewonnen aber weiter nichts. Hätte die hungrige und nahezu obdachlose Phiona nach wenigen Monaten anforderungslosen Trainings überhaupt zu einem Großmeister werden können?

Ich wünschte dem wäre so. Aber ich zweifle daran, da ich Uganda und seine Slums kenne, mir völlig klar ist wie gnadenlos es dort in Wirklichkeit zugeht und natürlich, weil ich Schachspieler bin.

Wer profitiert von Filmen wie diesem? Ganz gewiß nicht die Ärmsten der Armen, und bestimmt weder die Inder noch die Afrikaner!

Es scheint, daß deren einzige Nutznießer die Menschen im Westen und in den Kolonien sind, die versuchen den Status quo  zu erhalten. Sie wollen nicht, daß die Menschen realisieren, daß es kaum eine Hoffnung gibt und einzig radikale Veränderungen, wie eine Revolution, in der Lage sind die Verhältnisse in ihren ausgeplünderten Ländern umzukehren und zu verbessern.

Eine Revolution ist ein ´gemeinschaftliches´ Ereignis. Es geht dabei nie darum, daß ein Einzelner plötzlich aufsteigt und ´gerettet´ oder ´geborgen´ wird. Es geht nicht darum, daß es einer Person oder einer Familie ´gelingt´. Es geht darum, daß eine gesamte Nation um ihre Rechte kämpft, für ihren Fortschritt, und es geht um soziale Gerechtigkeit für alle.

In Wahrheit spalten solch kleine ´Erfolgsgeschichten´, die falsche Hoffnungen wecken, jede Gesellschaft.

Phionas Geschichte kommt aus dem westlich orientierten, turbo-kapitalistischen Uganda und hat nichts mit den großen gemeinschaftlichen Projekten in venezolanischen Slums gemein: wie bspw. Jugend-Orchestren für klassische Musik oder Seilbahnen (nicht Seilschaften / Anm. d. Übers.), Kindergärten,  Volkshochschulen oder kostenlose Gesundheitszentren.

Egal wie ´entzückend´ Mira Nairs Film, dieser Lotteriegewinn, oder hier und da einmal Glück zu haben auch ist, wird das nicht das Geringste in dem gesamten Land verändern. Das genau ist der Grund, warum solch kleine individuellen Handlungen und Triumphe in den Zentren des westlichen Imperialismus gefeiert und glorifiziert werden, Ein wirklicher Wandel ist gar nicht erwünscht, ob er sich nun zu Hause oder in den Kolonien ereignet. Andererseits werden eigennützige kleine Siege als heilig betrachtet. Alle, ob Mann oder Frau, sollen, ungeachtet des Gesamtzusammenhangs, nur ihre eigenen Bedürfnissen leben,

Wie viele andere ergreifende, unrealistische Filme über ´positives Denken´,  ´das Wohlbefinden´ und ´falsche Hoffnungen´ habe ich in letzter Zeit gesehen? Viele. Zum Beispiel Lion, eine australisch/britische Koproduktion aus dem Jahr 2016 über einen armen indischen Jungen, der auf einen Zug springt um seine Heimatstadt zu verlassen und schließlich von einer liebevollen und engagierten australischen Familie adoptiert wird.

Es ist wie ein Schauer, wie eine Lawine aus sich ähnelnden Filmen, Büchern und Nachrichtenmeldungen. Es ist wie eine Art Neuer Welle des ´Positiven Denkens´ oder dem Dogma, daß ´nichts auf der Welt so grundlegend falsch ist, daß es sich nicht durch persönliches Glück und Individualismus lösen ließe´. Das meiste Zeug ist auf irgendeine Art mit dem Epizentrum ideologischen Indoktrination des Westens verknüpft – dem Vereinigten Königreich (einem Land, das alle revolutionären Bestrebungen seiner eigenen Einwohner, seiner Zuwanderer aus hoffnungslos gescheiten Kolonialstaaten und sogar jenen verzweifelten Menschen aus fernen Ländern für null und nichtig erklärt).

Der Westen ist damit beschäftigt eine ´Pseudo-Realität´ herzustellen. Und in dieser grotesken Pseudo-Realität werden einige sozial benachteiligte Individuen, wie hungernde Schachspieler, Straßenverkäufer und Slum-Bewohner, auf einen Schlag reich, erfolgreich und erfüllt. Millionen anderer aus ihrem Umfeld leiden weiterhin. Aber irgendwie scheinen diese nicht viel zu bedeuten.

Es entsteht eine neue Gruppe berühmter Personen – nennen wir sie die ´ruhmreichen Armen´. Jene ´außergewöhnlichen Individuen´, die ruhmreichen Armen, sind im Westen einfach aufzunehmen und sogar zu preisen. Sie integrieren sich rasch und gut gelaunt in den ´etablierten´ Club der globalen ´Draufgänger´ und der narzisstischen Reichen.


[Diese Artikel wurde ursprünglich bei NEO veröffentlicht]

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Andre Vltchek ist Philosoph, Schriftsteller, Filmproduzent und investigativer Journalist. Er hat über Kriege und Konflikte dutzender Ländern berichtet. Drei seiner letzten Bücher sind der revolutionäre Roman, “Aurora”, sowie die beiden nichtbelletristischen Bestseller: “Exposing Lies Of The Empire” und “Fighting Against Western Imperialism”. Sehen Sie sich hier nach seinen weiteren Büchern um. Andre dreht Filme für teleSUR und Al-Mayadeen. Shauen Sie sich seine bahnbrechende Dokumentation über Ruanda und die Demokratische Republik Kongo, Rwanda Gambit, an. Nach seinem Leben in Latein-Amerika, Afrika und Ozeanien, lebt Vltchek gegenwärtig in Ostasien und dem Mittleren Osten und setzt seine weltweite Arbeit fort. Er ist über seine Website und seinen Twitter-Account zu erreichen.


Quelle: http://www.globalresearch.ca/the-west-spreading-new-wave-of-feel-good-movies-and-false-hopes/5592550


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Mittwoch, 31. Mai 2017

Kriminalität: Bunt und voller kultureller Vielfalt - Besuchen Sie die "Erlebnisstadt" Oberhausen / NRW

29. Mai 2017
Als ich noch dort lebte, habe ich hier im Blog hin und wieder davon berichtet, daß einige der einst lebenswerten Stadtteile Oberhausens sich in den vergangenen Jahren zu regelrechten Brennpunkten von Ausländerkriminalität entwickelt haben, wozu auch und besonders Oberhausens Innenstadt zählt. Die Mehrzahl der veröffentlichten Polizeiberichte der letzten 7 Tage bestätigen meinen Eindruck - und das nicht zum ersten Mal:
  1. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/3642681

  2. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/3643177

  3. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/3644072

  4. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/3644156

  5. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/3646604

  6. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/3646686

  7. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/3646791
Oft werden die von solchen und ähnlichen Verbrechen betroffenen Bürger in Polizeiberichten als unmündige, infantile Vollidioten dargestellt, die von Ausländern "beklaut", anstatt beraubt oder bestohlen, "begrabscht", anstatt sexuell genötigt und "geschubst", anstatt bspw. zu Boden gestoßen worden sind, wie es der in Punkt 7 erwähnten Polizistin am Oberhausener Hauptbahnhof ausnahmsweise nicht der Fall gewesen ist . Vermutlich wurde sie von einem Bandenmitglied der, bei vielen Politikern so beliebten und von der Justiz oft verschonten, nordafrikanischen Intensivtäter, die dort, keine 500 m von der Hauptwache der Polizei entfernt und unter den Augen der Öffentlichkeit, seit vielen Monaten nicht nur einen schwunghaften Drogenhandel betreiben, um eine schmerzliche multikulturelle Erfahrung bereichert. (Sollte es sich bei den Mitgliedern der "Personengruppe von etwa zehn Personen" um eine deutsche Dealer-Bande ohne Migrationshintergrund gehandelt haben, darf Axel Deitermann uns gern davon in Kenntnis setzen.)

Das hochverschuldete Unternehmen, Stadt Oberhausen, stellt sicherlich keine Ausnahme bei dieser, meiner Meinung nach, politisch gewollten Entwicklung in NRW und anderer Ballungszentren Deutschlands dar. Ich benutzte meine ehemalige, langjährige und vor vielen Jahren wirklich lebenswerte Heimatstadt, aus der ich nun aus eben diesen Gründen "geflüchtet" bin, wegen meiner Kenntnis der dortigen Verhältnisse und nur beispielhaft und bedaure, neben den Opfern der rasant steigenden Anzahl von, häufig durch mohammedanische Kriminelle "mit Migrationshintergrund" begangenen, Gewalt- Sexual- Betrugs- und Eigentumsdelikten, die daher verständlicherweise zunehmende Anzahl besorgter und verängstigter Bürger sowie auch die Polizisten, deren Selbstmordrate in NRW sicherlich nicht ohne Grund besonders hoch ist.
Ich habe mich in den vergangenen Jahren gelegentlich mit verschiedenen Polizisten in NRW unterhalten, und die meisten haben hierbei meinen Eindruck bestätigt und ihre wachsende Unzufriedenheit mit den beruflichen Umständen und vielen, der einer erfolgreichen Verbrechensbekämpfung hinderlichen, politischen Entscheidungen geäußert.

In den meisten der völlig überfüllten Knäste im Ruhrgebiet soll der Anteil der dort einsitzenden, meist mohammedanischen Ausländer übrigens deutlich mehr als 75% betragen, wie mir ein "Knacki" kürzlich erzählte. In anderen Knästen NRWs soll er angeblich nur um ein  Viertel geringer sein, und es ist bekannt, daß seit Jahren viele ausländische Intensivtäter mit oft 60 und mehr nachgewiesenen Straftaten, wenn überhaupt, häufig nicht zu Haft-, sondern zu Bewährungsstrafen verurteilt und auf freien Fuß gesetzt werden.

Man stelle sich die Motivation von Polizisten vor, die immer öfter Serienstraftäter mehrfach festnehmen um sie kurz darauf, "nach kurzem Kontakt mit der Justiz", wieder laufen zu lassen...


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